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Michael Jurack erkämpft sich Bronze (© AFP)

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Nächste Bronzemedaille für die deutschen Judoka. Michael Jurack sicherte sich im Halbschwergewicht (Klasse bis 100 kg) Edelmetall und holte damit bereits die vierte Medaille der deutschen Judoka in Athen. Der WM-Siebte vom deutschen Meister TSV Abensberg besiegte im "kleinen Finale" den Aserbaidschaner Mowlud Miralejew durch Ippon.

Seine erste Begegnung hatte er nach 17 Sekunden durch Uchi-Mata gegen Vasileios Iliadis (Griechenland) gewonnen, im zweiten Kampf setzte er sich nach 39 Sekunden mit Würgetechnik gegen Oreidis Despaigne (Kuba) durch. Nach einem Viertelfinalsieg mit Yuko-Vorteil gegen Ghislain Lemaire (Frankreich) unterlag er im Halbfinale gegen Sung Ho Jang (Südkorea).

Uta Kühnen (Berlin) verlor ihren ersten Kampf in der Klasse bis 78 kg nach fünf Minuten Kampfzeit gegen Vize-Weltmeisterin Yurisel Laborde (Kuba). Nach einer Niederlage der Kubanerin gegen die Chinesin Xia Liu war sie vorzeitig ausgeschieden.

Durch den Olympiasieg von Yvonne Bönisch aus Potsdam und die Bronzemedaillen der Osnabrückerin Julia Matijass sowie Annett Böhm aus Leipzig hatte der Deutsche Judo-Bund zuvor bereits dreimal Edelmetall erkämpft. Die deutschen Männer hatten vor acht Jahren in Atlanta beim Olympiasieg des Leipzigers Udo Quellmalz ihre letzte Olympiamedaille geholt.

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